Garten- und Bauordnung

GARTEN -UND BAUORDNUNG

Kleingärten gehören heute zum Gesamtbild unserer Städte und Gemeinden.

Sie sind wichtige Bestandteile des öffentlichen Grüns und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung unseres Lebensraumes. Kleingärtner zu sein, ist eine Verpflichtung für verantwortungsbewusstes Handeln im Umgang mit der Natur. Dafür bietet der Kleingarten dem aktiven Gartenfreund und seiner Familie die Möglichkeit, Obst und Gemüse für den Eigenbedarf durch Selbstarbeit zu gewinnen, aber auch den Garten zu Erholungszwecken zu nutzen. Darüber hinaus übernehmen Kleingärten in zunehmendem Maße sozialpolitische Aufgaben. Die wichtigsten sind sinnvolle Freizeitbeschäftigung und der Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit. Um sicherzustellen, dass das Kleingartenwesen auch in Zukunft Anerkennung und Unterstützung durch die öffentliche Hand findet, hat jeder Kleingärtner in Zusammenarbeit mit seinem Verein Verpflichtungen zu

übernehmen, den ihm überlassenen Garten nach kleingärtnerischen Prinzipien zu nutzen und an der Pflege der Kleingartenanlagen mitzuwirken. Diese

Verpflichtungen sind im Wesentlichen Teil des Pachtvertrages und auf den folgenden Seiten niedergelegt.

Das Bundeskleingartengesetz vom 28.02.1983 sowie die Änderung vom 01.05.1994 und die mit der Stadt Gelsenkirchen oder anderen Grundstückseigentümern, und dem Verband der Gelsenkirchener Kleingartenvereine e.V. abgeschlossenen Verträge in ihrer jeweils gültigen Fassung, sind für jeden Einzelpächter verbindlich. Ebenso die

Satzung und einschlägige Beschlüsse des Vereins, die diese Garten- und

Bauordnung ergänzen.

1. ALLGEMEINES

1.1   Kleingärten sind Bestandteil des öffentlichen Grüns. Alle Anlagen sind der

Bevölkerung während der Öffnungszeiten zugänglich zu halten.

1.2   Der Pächter, seine Angehörigen und seine Gäste sind verpflichtet,

alles zu vermeiden, was die Ruhe, Ordnung und Sicherheit sowie das

Gemeinschaftsleben in der Kleingartenanlage stören oder beeinträchtigen

könnte. Lautes Musizieren, Lärmen sowie dem Frieden in der

Kleingartenanlage abträgliche Handlungen sind zu unterlassen.

   Als besondere Ruhezeit gilt an Werktagen die Mittagszeit von

   13.00 bis 15.00 Uhr, geräuschintensive Arbeiten müssen an Samstagen bis

   17:00 abgeschlossen sein.

1.3   Den Eltern obliegt die Aufsichtspflicht über ihre Kinder. Für alle durch Kinder

Verursachten Schäden haften die Eltern. Ballspielen auf den Wegen der

   Gartenanlage ist nicht erlaubt.

1.4   Es ist nicht gestattet, mit Autos, Motorrädern, Mopeds und Fahrrädern

die Wege zu befahren sowie diese Fahrzeuge dort abzustellen.

Das Instandsetzen und Waschen von Kraftfahrzeugen aller Art ist innerhalb

der Anlage sowie auf angrenzenden Parkplätzen, Wegen und Bürgersteigen

verboten.

1.5   Alle Anträge und Genehmigungen bedürfen der schriftlichen Form.

Genehmigungen, die vor dem Inkrafttreten dieser Garten- und Bauordnung

erteilt wurden, behalten ihre Gültigkeit. Nicht erlaubte Bauwerke und

Anpflanzungen, die vor Inkrafttreten des Bundeskleingartengesetzes und

der gültigen Garten- und Bauordnung errichtet oder begonnen wurden,

müssen spätestens bei Pächterwechsel beseitigt werden.

Für die Beseitigung ist der Verursacher verantwortlich. Nicht erlaubte

Bauwerke und Anpflanzungen werden bei der Wertfestsetzung im Falle eines

Wechsels des Pächters nicht berücksichtigt. Bauwerke und Anpflanzungen,

die nach Inkrafttreten dieser Garten- und Bauordnung ohne schriftliche

Genehmigung oder in Abweichung von der Genehmigung errichtet werden,

sind unverzüglich auf Kosten des jeweiligen Pächters zu entfernen.

1.6   Der Verein muss den Verfahrensweg zur Beseitigung unerlaubter Bauwerke

einleiten, wenn der

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KgV Luthenburg e.V. Gelsenkirchen,

Almastr. 116,

45886 Gelsenkirchen

Tel: (0209) 1791426

(Für Vereinsheim Vermietung bitte unter Kontakt schauen)